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Beiträge mit Tag ‘Vorsteuerabzug’

Pauschalpreise – ordnungsgemäße Rechnungsangaben

Ohne großen Aufwand muss die Identifizierung der abgerechneten Leistungen auf Rechnungen erkennbar sein. Bei einer ordnungsgemäßen Rechnung muss ein Dritter (z.B. Finanzbeamter) den Leistungsgegenschaft aus der Rechnung erkennen können. Ein Urteil des FG Thüringen (21.04.2010) besagt, das eine mündliche Vereinbarung in Bezug auf die Rechnungslegung unzureichend ist.

Unzureichende oder fehlende Steuernummer

Der Vorsteuerabzug ist unzulässig, so ein Urteil des BFH vom 02.09.2010, weil auf einer Rechnung die erforderliche Steuernummer eines leistenden Unternehmers fehlte. Im Urteilsfall wurde seitens des Unternehmers einen Zahlenkombination (Aktenzeichen der zuständigen Finanzbehörde) angeben. Laut Urteil reicht es nicht aus, auf der Rechnung ein Aktenzeichen mit Verweis auf die auszustellende Finanzverwaltung

Rückwirkende Rechnungsberichtigung zulässig

Die derzeitige Auffassung der Finanzverwaltung untersagt den Vorsteuerabzug, wenn keine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt. Der korrekte Vorsteuerabzug kann daher erst in Anspruch genommen werden, wenn dem Leistungsempfänger die ordnungsgemäße Rechnung im Original vorliegt. Der europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 15. Juli 2010 entschieden, das der Erhalt geltend

Vorsteuerabzug – richtige Leistungsbeschreibung

Eine Rechnung ist nur zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn die richtige Beschreibung der Leistung angegeben ist. Die Rechtsprechung des BFH gibt an, das Angaben tatsächlicher Tatbestände enthalten sein müssen. Eine pauschale Leistungsangabe auf der Rechnung reicht nicht aus, um die Vorsteuer in Abzug zu bringen. Dies geht aus dem Urteil vom 17.12.2008 (BFH V R 59/07) hervor. Eine Identifizierung der abgerechneten