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Finanzbuchhaltung

Der Staat fordert die Unternehmen zu einer umfangreichen Dokumentation der getätigten Geschäfte auf. Längst ist die Zeit vorbei, wo eine einfache Einnahmen-Überschussrechnung dem Finanzamt ausreichte. Trotzdem ist eine eigene Finanzbuchhaltung für die meisten Unternehmen keine Option. Man beschränkt sich lieber auf das Wesentliche – die Produkte wollen schließlich an den Mann gebracht und Kunden betreut werden. Den Papierkram der Finanzbuchhaltung kann ja auch der Steuerberater übernehmen. Ein- und ausgehende Rechnungen werden durch die elektronische Übermittlung an den Steuerberater übermittelt und minimieren den Aufwand in der Finanzbuchhaltung. Größere Unternehmen können natürlich auf eine eigene Finanzbuchhaltung nicht verzichten. Dabei wartet viel Arbeit auf die Angestellten der Abteilung – neben Soll und Haben kümmern sich die Herrschaften um die Rechnungsstellung, verbuchen eingehende Rechnungen und führen Buch über die Kasse. Wer meint, Finanzbuchhaltung ist ein Kinderspiel, der irrt sich ganz gewaltig.
 

Die Finanzbuchhaltung für klare Strukturen im Unternehmen

In kaum einer anderen Abteilung als in der Finanzbuchhaltung selbst werden mehr Überstunden geschoben. Gerade zur Vorweihnachtszeit bis über den Jahreswechsel hinweg stapelt sich die Arbeit in der Finanzbuchhaltung. Mit dem Jahreswechsel kommt auch das Ende des Geschäftsjahres. Neben allen Kontenausgleichen und Umsatz- und Bilanzermittlungen muss sich die Buchhaltung mit den Lohn- und Gehaltsnachweisen für die Kollegen auseinandersetzen, die für die Einkommenssteuererklärung notwendig sind. Um diesen ganzen Paragrafen, Gesetzen und Verordnungen konform zu arbeiten, durchlaufen die Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung regelmäßige Workshops, Schulungen und Tests. Jeder Kaufmann, der seine Ausbildung in einem größeren Unternehmen absolviert hat, durchlief auch die Finanzbuchhaltung. Dort hat er die ersten Einblicke in Buchungsvorgängen und Controlling bekommen. Wem gerade diese Tätigkeit gefallen hat, stellt sich der Herausforderung Finanzbuchhalter. Doch dieser Job ist nicht einfach zu erlernen. Wer Finanzbuchhalter werden möchte, benötigt eine Ausbildung und eine staatliche Anerkennung um wirkliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Wer ein Arbeitstier ist, ist hier auf jeden Fall richtig.

Finanzbuchhaltung ist ein wichtiges Instrument, um Daten der Betriebe klar strukturiert zu erfassen. Für die Abwicklung der regelmäßigen Zahlungen muss die Buchhaltung stets aktuell gehalten werden. Dies erreicht das Unternehmen mit einer entsprechenden Software, die das Arbeiten in der Finanzbuchhaltung vereinfacht. Kleinunternehmer haben die Möglichkeit, Ihre Buchhaltung in einem einfacheren Rahmen abzuwickeln und können von den Vorteilen dieser Buchhaltungsvorschrift, mit einer Einnahme-Überschuss-Rechnung ihre Zahlen aus der Finanzbuchhaltung entsprechend dem Finanzamt darzulegen, profitieren. Die Finanzbuchhaltung wird als wichtigster Teilbereich der Buchhaltung gesehen. Wer zur doppelten Buchführung aufgrund der festgesetzten Bestimmungen wie Größe, Rechtsform usw. gezwungen ist, muss seine Daten von Vermögen bis Schulden, Erträge und Aufwendungen nach einem bestimmten Kontenrahmen für Außenstehende und Finanzbehörde dokumentieren können. Zu den Nebenbuchhaltungen, die auch mit der Finanzbuchhaltung verbunden sind, zählen unter anderem die Lohnbuchhaltung oder das Führen der Anlagenbuchhaltung für Maschinen und Einrichtungen. Unternehmen sollten die auferlegte Buchführungsfrist nicht nur als lästige Aufgabe sehen, sondern auch deren Vorteil nutzen. Finanzbuchhaltung kann als kaufmännisches Instrument wertvolle betriebliche Entscheidungen unterstützen.

Ob ein Unternehmen selbst in der Lage ist, seine Buchhaltung im Betrieb zu erledigen, hängt zum einen von der Betriebsgröße und deren Ausstattung ab, aber auch von den fachlichen Kenntnissen, die Mitarbeiter in der Verwaltung haben. Dennoch können die vorbereiteten Arbeiten für die Finanzbuchhaltung mit einer aktuellen Buchhaltungssoftware in den Verwaltungen der Betriebe erledigt werden und haben dann die Möglichkeit, mit einem eingerichteten Datentransfer die Zahlen der aufgelaufenen Finanzbuchhaltung ihrem Steuerberater zu übermitteln, der dann den Jahresabschluss bzw. die Bilanz mit allen rechtlichen Möglichkeiten abwickelt. Finanzbuchhaltung heute noch manuell abzuwickeln, ist kaum noch möglich und benötigt im Vergleich zu einer computerunterstützten Buchhaltung wesentliche Zeitnachteile, die man in der Regel für andere Arbeiten nutzen kann. Um das richtige Programm für die Buchhaltung nutzen zu können, muss ein Kontenrahmen (in der Regel SKR 3 oder SKR 4) angewendet werden, der die Möglichkeit bietet, einen individuellen Kontenplan für die Finanzbuchhaltung zu erstellen.